9 gute Bücher zum Thema

Glaube, Kirche, Religion


Afrikanisches Maskenspiel


  •  Nicht mehr, aber auch nicht weniger als eine gute Reisereportage
  • Das Buch entwickelt ein überaschend neues Bild der Völker Afrikas
  • Ein hochgepriesenes Buch, dessen Wert jeder für sich erkennen muss

Auf der Suche nach den Ursprüngen besuchte V. S. Naipaul 2008 und 2009 sechs afrikanische Länder  – Uganda, Ghana, Nigeria, die Elfenbeinküste, Gabun und Südafrika. Dort besuchte er heilige Orte, traf Heiler und Stammesführer, Anhänger verschiedener Religionen, manchmal mehrerer. Die Frage ist, warum einerseits die fremden Religionen Islam und Christentum einen solchen Marsch initiieren konnten, andererseits traditionelle magische Praktiken immer noch eine wirkliche Macht haben. . Naipaul selbst präsentiert sich auf dieser Reise als Ungläubiger, der von der inneren Zerrissenheit von Volk und Land verstört ist und  sich endgültigen Antworten immer wieder entzieht.

Steh auf, mein Kind, und geh


  • Eine Biografie die einen an- und ergreift
  • Der Genozid an den Tutsi aufwühlend mit enormer Emotionalität erzählt
  • Ein mutiges Buch, bei dem die Ehrlichkeit im Vordergrund steht

Marie war neun Jahre alt, als in ihrem Herkunftsland Ruanda ein Völkermord ausbrach. Unzählige Tutsis verloren ihr Leben, einschließlich ihrer Familien. Plötzlich war sie  allein  und wusste nicht, was sie tun sollte. Bis sie plötzlich eine kleine Stimme hörte, die ihr genau sagte, was der nächste Schritt sei.So entfloh sie nach Deutschland. Trotz ihres schweren Traumas gelang es ihr, sich dort  zu etablieren und eine äußerlich selbstbewusste Frau zu werden. Aber da war etwas in ihr, das immer noch bitter und verletzt war. Eines Tages hörte Mary diese süße Stimme wieder. Gott führte sie ein zweites Mal in die Freiheit, diesmal endgültig in die innere Freiheit.Eine bewegende und ehrfurchtgebietende Lebensgeschichte über einen Gott, dessen  Stimme süßer ist als jeder Schlachtruf, und über die erstaunliche Kraft der Vergebung, der immer das letzte Wort hat.

Fes Stadt des Islam


  • Die lang ersehnte Neuauflage des im Original 1960 erschienen Buches
  • Authentisch und unverfälscht
  • Das einfühlsame Vorwort von Navid Kermanima vervollständigt dieses Buch perfekt

Für den Orient- und Kunsthistoriker Titus Burckhardt verkörpert die marokkanische Stadt Fès die ideale islamische Stadt, in der Religion, Gesellschaft und Wirtschaft eine geschlossene Einheit bilden. Indem es Fès mit seinen Moscheen und Häusern, seinen Handwerkern und Kaufleuten, seinen Gelehrten und Heiligen darstellt, bietet es dem Leser auch ein beeindruckendes Panorama der Kultur, des Islam im Allgemeinen. Einliterarisches und historisches Meisterwerk.Eine über Jahrhunderte in Ordnung gebliebene Stadt, unberührt von modernen europäischen Einflüssen, ihrer selbst und ihrer Religion trotz französischem Protektorat sicher – so sah Titus Burckhardt Fès, als er die Stadt in den 1980er- und 1930er-Jahren besuchte und sich dort eine Zeit lang aufhielt lange Zeit. Er reist zurück in die 1950er-Jahre, findet schwache Zeichen des Wandels und dokumentiert in seinem großartigen Buch das Leben in der Stadt. Mit  Einblicken in Moscheen und Privathäuser, die oft für Außenstehende verschlossen sind, detaillierten Zitaten klassischer arabischer Autoren und vielen historischen Fotografien stellt das Buch eine großartige Quelle dar. Einzigartige Daten über eine islamische Kultur, die im 20. Jahrhundert verloren gegangen sind.


Meine Stimme für das Leben

 


Mit der Schöpfung Leben atmen


Der schwarze Körper als Missionsgebiet


  • Ehrung einer außergewöhnlichen Persönlichkeit
  • Ein Buch, das einen traurig und wütend macht, aber nicht zuletzt auch herausfordert.
  • Seine eindrückliche Botschaft an uns alle lautet:  Grausamkeiten kann nur die Liebe entgegengesetzt werden.

Martin Luther King, Mutter Teresa, Nelson Mandela – und jetzt Denis Mukwege: kongolesischer Arzt, der seit dem 10. Dezember 2018 den Friedensnobelpreis trägt. In einer Zeit, in der Menschenrechte weltweit eingeführt werden, hat Mukwege sein Leben damit verbracht, sie zu schützen. In seiner Heimatstadt Bukavu hat der Gynäkologe  eine Spendeklinik aufgebaut. Dort vollbrachte er wahre Wunder: Er operierte Frauen, die Opfer sexueller Gewalt wurden, und rettete ihnen oft das Leben. Doch Mukwege hilft nicht nur als Arzt, er engagiert sich auch in der Politik und fordert die internationale Gemeinschaft auf, gegen  Kriegsverbrechen an Frauen Stellung zu beziehen. In seiner packenden Biografie erzählt er, wie aus dem Pastorensohn ein Arzt von Weltruf wurde und warum er bereit war, sein Leben für die Frauen im Kongo  zu riskieren.


  • Ökologische Herausforderung als eine zentrale Überlebensfrage
  • Hier werden alle in eine gemeinsame  Verantwortung genommen: Angehörigen Afrikanischer Religionen als auch Muslime und Christen
  • Dialogbereitschaft  ist ein bestimmendes Thema dieses Buches


Die ökologische Herausforderung ist eine zentrale Lebensfrage der Menschen – unabhängig von ihrer religiösen Neigung. Muslime, Christen und Angehörige afrikanischer Religionen müssen gemeinsam eine Sicht auf den verantwortungsvollen Umgang mit den  Ressourcen entwickeln, die in einem Schöpfungswerk dem Überleben anvertraut sind. Die  Autoren dieses Bandes, der  interreligiöse Informationen zu spirituellen und theologischen Fragen zur Schöpfung in Afrika dokumentiert, evozieren interessante Aspekte unseres Schöpfungsverständnisses unterschiedlicher Religionen und religiöser Traditionen. Gleichzeitig wird davon ausgegangen, dass die Konferenz selbst als interreligiöse Veranstaltung auch das Potenzial für einen Dialog über ökologische Fragen aufzeigt, um die Religionen zu vereinen und auf diese Weise Frieden zu stiften.

  • Das Buch befasst sich mit der Missions-, Religions- und Wissensgeschichte.
  • Medizin,  Ethnologie und Theologie sind dabei bestimmende Themen
  • Eine interessante. aber nicht ganz unproblematische Betrachtung der  Kolonialzeit aus dem wissenschaftlichen Blickwinkel heraus

Der Körper ist der Ort, an dem religiöse Identität und soziales Wissen geschaffen werden. Die Reihe verbindet Missionsgeschichte, Religion und Wissenschaft. Es untersucht die Missionsvision des Schwarzen Körpers. Wie verflochten sich Mission, Körper und Wissen zwischen 1880 und 1960? Bereits im letzten Drittel des 19 Im späten 19. Jahrhundert brachten europäische Missionare ihre religiösen Botschaften durch körperliche Aktivitäten nach Afrika. Gleichzeitig trugen  Missionare als globale Akteure zur Schaffung von medizinischem, ethnographischem und theologischem Wissen  bei. Welche Verbindungen zu missionarischem, medizinischem, spirituellem und wissenschaftlichem Körperwissen gibt es in der Missionsarbeit?



Gläubige Imperialisten


Mit Gott in Afrika: Rettungsfahrplan für die Seele


Ghana die Rückkehr der Götter


  • Als Seelsorger auf der Seite der Afrikaner, als Europäer in kultureller Distanz

Katholische Missionen und ihre Vorstellungen von einer "christlichen Zivilisation" waren zentrale Elemente des Kolonialismus in Ostafrika und auf der ganzen Welt. In Europa schufen die Einsätze ein Zerrbild von den vermeintlich Notleidenden und Armen in den Kolonien. Vor Ort unterstützten sie das Kolonialregime und halfen vor allem beim Aufbau des kolonialen Bildungssystems. Afrikanische Aktivisten nutzten die vom Kolonialismus vorgeschlagene liberale Mission, um sich als unabhängige Intellektuelle, Gläubige und Akteure auf dem Weg zur Unabhängigkeit zu positionieren. Richard Hölzl erzählt die Geschichte der wachsenden Verflechtung kolonialer deutscher und ostafrikanischer Gesellschaften  und zeigt die neuen rassischen und religiösen Grenzen, die sich daraus ergeben.

  • Ein Buch voller Anleitungen für Probleme unserer Zeit
  • "Umkehren" ist das ausgewiesene Ziel, das die Autorin eindrücklich vermitteln möchte
  • Die Erzählweise gefällt und nimmt einen bis zur letzten Seite mit

Ich musste einen langen Weg gehen, nach Ostafrika, ich musste alles verlassen, bis ich endlich verstanden habe, dass der Frieden mit GOTT das Kostbarste im Leben ist und ich habe tatsächlich den Frieden mit GOTT gefunden.Dieses Buch ist mein Aufruf, die Stimme GOTTES  ernst zu nehmen. Es steht so viel auf dem Spiel,  das ewige Leben, wenn wir es nicht tun.Das Leben einer österreichischen Schriftstellerin und Berufsfotografin führte sie zunächst nach Berlin, wo sie für verschiedene Zeitschriften schrieb und ihren ersten Roman veröffentlichte. Seine Themen kreisen immer um  Menschen, die im Leben verlassen zu sein scheinen. Ihr gesamtes Engagement gehört Ihnen. In Schreibkursen hilft sie vielen Menschen, ihre eigene Stimme zu finden. 2016 erschien sein Buch „When Then, If Not Now“. Darin geht es um „Helfen wollen, müssen, können und sogar dürfen“. Diese letzte Berufung fand sie schließlich in Ostafrika, wo sie seit 2001 lebt. Durch ein dramatisches Erlebnis fand sie Jesus Christus, ein Traum, den sie als Kind hatte, wurde wahr. Heute arbeitet sie als Missionarin in Kenia. Zusammen mit ihrem Mann, einem kenianischen Pastor, hat sie außerdem ein Projekt in einem Hungerkrisengebiet gestartet, um 10.000 Menschen kontinuierlich mit Wasser zu versorgen. Aber das primäre Anliegen beider ist die menschliche Seele, die Verkündigung des Evangeliums der Erlösung. Mögen viele mehr mit der in der Bibel so klar beschriebenen „Wiedergeburt“, der „spirituellen zweiten Geburt Gottes“, ausgestattet werden, die jeden ehemaligen „Verlierer“ in einen Gewinner verwandelt.

  • Der Autor dringt tiefer und selbstaufgebender in dieses Land ein, als wir dies erwarten oder für gesund und sinnvoll halten würden.
  • Wer sich nicht nur für Voodoo-Rituale interessiert und gleichzeitig das kulturelle Erbe dieses Kontinents nicht aus den Augen verlieren will, wird durchaus Gefallen an diesem Buch finden.

Hacker nimmt am Leben in Ghana teil, bis er sich ergibt, also nimmt er an Voodoo-Ritualen teil, bei denen ein längst verlorener Gott sein früheres Leben herausfordert. . Aber auch die bisher unberührten tropischen Naturszenerien haben sich in die Köpfe der Europäer eingebrannt. In gestochen scharfen literarischen Fotografien fängt Hackel Afrikas Kampf ums kulturelle Überleben zwischen Tradition und Digitalisierung ein, vergleichbar mit Hemingway und Henning Mankeil.


Interessante Neuerscheinungen in 2021 und 2020 zum Thema Glaube, Kirche und Religion



Blindflug


Afrika Kirche und Katholizismus seit 1945


DIE WIEGE DER MENSCHHEIT


Außereuropäische Christentumsgeschichte


Gerechtigkeit, Wahrheitsfindung, Vergebung und Versöhnung


Gott kommt an


Mit der Schöpfung Leben atmen


Wenn Nächstenliebe klein macht


Das Leben verstehen - aus dem Blickwinkel Afrikas





 

Nebenbei geasagt zum Thema

Glaube / Kirche / Religionen

Hütte im freien Feld

In Afrika spielt in vielen Regionen die Religion eine große Rolle. Vor allem die zwei großen Gemeinschaften der Islam und das Christentum haben sich in den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt. Aber auch andere Religionen wie Hinduismus, das Judentum oder der Sikhismus sind weit verbreitet. Ein Buch über die unterschiedlichen Religionen kann sehr aufschlussreich über die jeweilige Kultur sein. Das Christentum ist vor allem in den südlichen Bereichen zu finden, im Landesinneren von Ostafrika, an der Küste Westafrikas oder in Zentralafrika zu finden.

Die unterschiedlichen traditionellen Religionen werden bis auf Nordafrika auf dem ganzen Kontinent verstreut. Religionsbücher sind alles andere als langweilig. Gerade die Bücher, die über die traditionellen Religionen und Rituale handeln, sind äußerst interessant. In vielen Kontinenten nimmt die jeweilige Religion den zweiten Platz im Leben der Afrikanerinnen und Afrikaner ein. Sie durchdringt alle Lebensbereiche. Bei vielen Religionen sind Symbole und Riten sehr wichtig Sie verleihen der Gemeinschaft und dem Individuum einen besonderen Stellenwert.

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