11 gute Bücher zum Thema

Kolonien, Konflikte, Kriege

 


Deutscher Wald in Afrika


Kirchner und Nolde Expressionismus. Kolonialismus.


Afrika, in Ketten


  • Der Autor Dr. Kreye und die Herausgeber Prof. Dr. Christof Mauc und Dr. Helmuth Trischler sprechen für ein hohes Maß an Expertenwissen
  • Das Ergebnis ist ein fachlich fundiertes Werk, das koloniale Konflikte um regenerative Ressourcen wissenschaftlich und zugleich verständlich wiedergibt
  • In Zeiten von globalem Kliawandel und tropischem Waldschutz ein mehr als aktuelles Thema
  • Ein Band zu den Ausstellungen in Kopenhagen, Amsterdam und Berlin , der mit wunderschönen Abbildungen und eindrucksvollen Plastiken aufwartet
  • Mit den Künstlern Nolde und Kirchner wird allerdings überraschend hart ins Gericht gegangen. Diese werden postum mit einer Reihe von Vorwürfen konfrontiert.
  • Wer sich nicht nur oberflächlich mit diesem Thema beschäftigen möchten, dem bietet dieser Band Manigfaltiges.
  • Eine Pressestimme zum Buch:

"Londres war eine Art subversiver Genremaler, illusionslos bis an die Grenzen des Zynismus, die er nur selten überschritt. Aus dem Lokalkolorit, dem Pittoresken und der Exotik Afrikas schälte er das Ungeheuerliche und Abstoßende des Kolonialwesens heraus wie den stinkenden, verfaulten Kern aus einer üppigen Frucht. (...) Der Reporter ist ein Sammler von Schicksalen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung 2020-05-30)


Deutsche Kolonien in Afrika


Die geraubten Mädchen -


Heinrich Schnee


  • Geschichte der deutschen Kolonien in Afrika.
  • Geographie, Bevölkerung, Alltag, deutsche Kolonialpolitik, Entwicklung staatlicher Strukturen, wirtschaftspolitische Aspekte, Imperialismus, Rassismus
  • Ein Buch das nicht nur unter die Haut geht, sondern auch die Wahrnehmung des Terrors in Afrika und das Leiden der Frauen verbessern kann
  • Vom Autor sensibel geführte Gespräche mit den geflohenen Mädchen und Frauen
  • Dieses Buch erschüttert und bewegt zugleich
  • Die erste wissenschaftliche Biographie über den Kolonialbeamten und Gouverneur von Deutsch-Ostafrika Heinrich Schnee (1871–1949)
  • Beeindruckendes Quellenmaterialien aus vielen internationalen Archiven führt der Autor wissenschaftlich aufgearbeitet zusammen.
  • Berufliche Netzwerke, Umgang mit Einheimischen und der politische Stil  zeigen ein realistisches Bild Schnee`s.


Ausgang aus der langen Nacht

 


Branntwein, Bibeln und Bananen


Maschinengewehr gegen Assegai


  • Pressestimme:

»Mit Mbembes Essay liegt ein Höhepunkt der postkolonialen Philosophie vor – einer Philosophie, die weitaus mehr ist als nur eine Philosophie der Entkolonialisierung. Wenn Hegel recht hat und ›Philosophie ihre Zeit in Gedanken gefasst‹ ist, dann ist Mbembes Essay die Philosophie des Zeitalters der Globalisierung.«

Micha Brumlik, taz. die tageszeitung 15.10.2016

  • Klappentext:

Der deutsche Kolonialismus wurde weitgehend aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt. Dabei sind seine Spuren in großer Zahl erhalten - man muss sie nur zu lesen wissen. Die Autoren des Bandes untersuchen den Sklavenhandel und die Ausrottungskriege gegen die Herero und Nama, den Kolonialhandel und seine wichtigsten Produkte, die Rolle der Institutionen, Wissenschaften und Missionen, die Kolonialpläne der Nazis sowie die Nachwirkungen des deutschen Kolonialismus bis heute - dies alles verknüpft mit einer Spurensuche in Hamburg.

  • Ein "Laien"-Autor schafft hier ein beeindruckendes Werk und faszinierende Chronik einer Zeit, als europäische Großmächte versuchten, sich den den afrikanischen Kontinent einzuverleiben.
  • Die Sachlichkeit, mit der der Autor komplexe Zusammenhänge zu erklären vermag, beeindruckt
  • Eine vergangene Geschichte und dennoch eine brandaktuelle Thematik


Kamina - des Kaisers Großfunkstation


The Herero Genocide


Der Genozid an den Herero. Krieg, Emotion und extreme Gewalt in Deutsch-Südwestafrika (engl.)

Diese Publikation möchte keine Gesamtanalyse der deutschen Pazifizierungskriege in Deutsch-Südwestafrika liefern. Darum hält sich Autor Matthias Häussler auch gar nicht erst mit der Frage auf, ob der Krieg zwischen den Herero und den Deutschen in einem Völkermord endete - diese Frage haben andere Historiker bereits erschöpfend behandelt. Er setzt den begangenen Genozid vielmehr als Konsens voraus und befasst sich statt mit dem "Ob" vielmehr mit dem "Wie" und "Warum" der Gewaltentfesselung im Jahr 1904 in Deutsch-Südwestafrika. Zu diesen Fragen liegt noch so Manches im Dunklen.

Die vorliegende Studie liefert eine Rekonstruktion der kriegerischen Handlungen zwischen den Deutschen und den Herero und legt dabei einen Schwerpunkt auf die Entfesselung von genozidialer Gewalt. Dabei werden teilweise noch nicht bekannte Quellen zugrunde gelegt, wie zum Beispiel das handschriftlich geführte Kriegstagebuch von Generalleutnant Lothar von Trotha, dem berüchtigten Kommandeur der südwestafrikanischen Schutztruppe.

  • Akribische und höchst anschauliche Beschreibung eines technischen Meisterwerkes,  umgesetzt in der ehemaligen Kolonie Togo
  • Solch historische und in der breiten Öffentlichkeit kaum bekannten, technischen Großprojekte lassen uns die koloniale Geschichte besser verstehen.
  • Sicher ein Nischenbuch, dennoch höchst attraktiv für jeden technisch Interessierten Laien oder Experten



Im Ergebnis schränkt die Studie die genozidale Phase der Kriegshandlungen gegenüber der geläufigen Auffassung nicht unerheblich ein. Häussler will zeigen, dass sich die genozidale Intention erst im Laufe eines Feldzuges entwickelte, der entgegen der bisherigen Sicht weder erfolgreich noch planmäßig verlief. Die deutschen Misserfolge und Fehlschläge des Feldzuges jedoch waren für die Gewaltentwicklung von entscheidender Bedeutung und für Häussler auch ursächlicher Ausgangspunkt für die genozidale Eskalation. Die Studie liefert eine dichte Beschreibung der Gewaltentwicklung und nimmt dabei verschiedene Akteure, deren spezifische Handlungslogik sowie die darauf resultierenden Wechselwirkungen in den Blick.

Interessante Neuerscheinungen in 2021 und 2020

zum Thema Kolonien, Konflikte, Kriege




Einsatz in Afrika


Experten der Erschließung


Geschichte der kaiserlichen Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika


Gläubige Imperialisten


Hamburg: Tor zur kolonialen Welt


Verteidigung des deutschen Kolonialismus


Impfe und hersche


Kaiserstraße


Koloniale Gewalt literarisch vermessen


Koloniale Spuren in den Archiven der Leibniz-Gemeinschaft


Kolonialgeschichte hören


Verwobene Geschichte - verflochtenes Gedächtnis?


Weltzeit im Kolonialstaat


Wessen Erinnerung zählt?


Afrikas Zukunft


Therese - Das Mädchen, das mit Krokodilen spielte





Nebenbei gesagt zum Thema

Kolonialismus, Konflikte, Kriege

Afrikanische Kinder auf Panzer

Afrika ist ein Land, dass voller Konflikte ist. Der Krieg zwischen Äthiopien und Eritrea fand zwischen 1998 und 2000 statt. Bei diesem Krieg ging es vor allem um den Grenzverlauf. Während des Krieges verloren rund 20.000 Menschen ihr Leben. Auch heute noch ist die Situation durch den anhaltenden Grenzstreit etwas angespannt. An der Elfenbeinküste hat ein Bürgerkrieg in der früheren französischen Kolonie zur Teilung des Landes geführt. Der Süden wurde von Regierungstruppen kontrolliert, während der Norden von Rebellen besetzt war.

Die Demokratische Republik Kongo war 1998 ziel eine Offensive der Nachbarländer Uganda und Ruanda. In einem 5-jährigen Krieg wurden sechs weitere afrikanische Staaten mit einbezogen. Für diesen Krieg mussten fast 4 Millionen Menschen ihr Leben lassen. Erst durch einige Friedensabkommen gelangt es 2003 endlich, den Krieg beizulegen. Einen weiteren Konflikt gab es in Somalia 1991, als Milizen den Militärmachthaber Mohammed Siad gestürzt hatten. Durch die Hungersnöte und die rivalisierenden Milizen Verbände musste Hunderttausende Menschen sterben.


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