Manesse Verlag

Jenseits von Afrika

Eines der bekanntesten Afrika-Werke des Manesse Verlags ist "Jenseits von Afrika" von Tania Blixen. Obgleich bereits 1937 erstmalig veröffentlicht, werden auch heute noch immer wieder Neuauflagen auf den Markt gebracht, so beispielsweise im Jahr 2010 vom Manesse Verlag. Der Roman ist als Mischung aus Fiktion und Autobiographie angelegt, was ihn besonders spannend werden lässt. Tania Blixen gründet mit ihrem Mann in den 1910er Jahren nahe bei Nairobi eine Kaffeefarm. Sie erlebt Höhen und Tiefen in den Weiten Afrikas. Der Leser erhält Einblick in das Leben von Tania Blixen und in die Kultur sowie Geschichte Afrikas.

Die Idee einer "weltliterarischen Bibliothek" für klassische Literatur

Die Namenswahl des Verlags bezieht sich auf den Codex Manesse. Im Jahr 1944 gründete Walter Meier in Zürich den Manesse Verlag. Der Gründer hatte sich bereits seit längerem mit der Idee einer "weltliterarischen Bibliothek" für klassische Literatur befasst. Der erste Schritt auf dem Ziel war die Gründung des Verlags. Drei Bücher bildeten den Grundstock der Bibliothek:

Die Geschichte einer afrikanischen Farm
  •  Goethe im Gespräch von Eduard Korrodi)
  •  Moby Dick von Herman Melville
  •  Fürst Serebriany von Alexej K. Tolstoi

Bis zum Jahr 2017 ist die weltliterarischen Bibliothek auf rund 700 Titel angewachsen.

Der 100. Titel - ein wichtiger Meilenstein wurde bereits in den 1950er Jahren erreicht

Mit dem Werk "Deutsche Lyrik des Mittelalters" von Max Wehrli wurde bereits in den 1950er Jahren der große Erfolg des Verlags deutlich. Es handelte sich um den 100. Band der Manesse Bibliothek der Weltliteratur. Dante Alighieris "Die göttliche Komödie" übersetzt von Ida und Walther von Wartburg war der 200. Band der Manesse Bibliothek der Weltliteratur. Im Jahr 1976 folgte mit "Fabeln aus drei Jahrtausenden" von Reinhard Dithmar der 300. Band der Bibliothek. Tania Blixens Jenseits von Afrika war schließlich der 700. Band der Manesse Bibliothek der Weltliteratur.